Anwendung
Anwendungen
Jede Anwendung ist eine andere Betriebsmittelkette, und in jeder steht die Bemessungsleistung aus einer anderen Richtung unter Druck.
Nach Projektart
Der Katalog ist in allen Fällen derselbe. Was sich ändert, ist die maßgebliche Randbedingung. In einer Industrieanlage ist das meist der Motoranlauf. Bei einem Batteriespeicher der bidirektionale Betrieb und das Oberschwingungsverhalten auf der Umrichterseite. Bei einem Ladepark die Gleichzeitigkeit über die Ladepunkte und nicht deren Summe.
Diese Randbedingung früh zu benennen spart im Projekt mehr als jede spätere Optimierung, denn sie bestimmt die Bemessungsleistung, und die Bemessungsleistung bestimmt fast alles danach.
Was die Leistung bestimmt, nach Anwendung
| Anwendung | Betriebsmittelkette | Was die Leistung tatsächlich bestimmt |
|---|---|---|
| Industrieanlage | Netz, MS-Anlage, Transformator, NSHV, Prozesslast | Anlaufverhalten des größten Motors, nicht die Dauerlast |
| Batteriespeicher | Netz, MS-Anlage, Transformator, Umrichter, Batterie | Bidirektionaler Betrieb und Oberschwingungen der Umrichterseite |
| Ladepark | Netz, Kompaktstation, NS-Verteilung, Ladepunkte | Gleichzeitigkeit über die Ladepunkte statt deren Summe |
| Erneuerbare Erzeugung | Erzeugung, Transformator, MS-Anlage, Netz | Einspeisebetrieb und Schutzvorgaben des Netzbetreibers |
| Kritische Infrastruktur | Netz, MS-Anlage, Transformator, NS-Verteilung, kritische Last | Redundanzkonzept, meist mehr Einheiten statt größerer |
Angaben für ein belastbares Angebot
| 01 | Bemessungsleistung in kVA, oder die Anschlussleistung und der größte Motor |
| 02 | Ober- und Unterspannung, Phasenzahl und Frequenz |
| 03 | Aufstellung innen oder außen, und ob Öl am Standort zulässig ist |
| 04 | Die Anwendung, da sie die sinnvollen Beschaffungswege bestimmt |
| 05 | Gewünschter Inbetriebnahmetermin |
Weiterführend
Anforderung senden
Leistung, Spannungsebene und Aufstellort genügen für den ersten Schritt. Fehlende Angaben werden benannt, bevor daraus ein Terminproblem wird.