Glasfaser

MPO-LC-Breakout-Kabel (Fan-out)

Ein MPO-Breakout-Kabel fächert einen MPO-Stecker auf LC-Duplex-Abgänge auf, um parallele Optiken mit Duplex-Anschlüssen zu verbinden. Sie konfigurieren Faserzahl, Polarität und die Länge der Abgänge.

Ein Breakout-Kabel verbindet einen parallelen Anschluss, etwa einen Transceiver 40G oder 100G SR4, mit Duplex-Anschlüssen oder teilt ein Trunkkabel am Rack auf. Acht Fasern ergeben vier LC-Duplex-Abgänge, zwölf ergeben sechs und vierundzwanzig ergeben zwölf.

Die Abgänge müssen kürzer sein als die gesamte Konfektion, und Multimode-Breakouts behalten am MPO eine plane Stirnfläche. Alles andere lehnt der Konfigurator ab.

Bei einem Transceiver SR4 am MPO-12 tragen nur acht der zwölf Positionen Licht: 1 bis 4 senden, 9 bis 12 empfangen, 5 bis 8 bleiben frei. Ein Breakout für diese Schnittstelle führt deshalb acht Fasern auf vier LC-Duplex-Abgänge, und jeder Abgang paart eine Sende- mit einer Empfangsfaser.

Für die Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie ist auch ein Breakout-Kabel eine elektrische Leitung, denn Lichtwellenleiter-Kabel gelten dort als solche. Bleibt es im Rack, berührt es keinen Rettungsweg. Führt es durch einen notwendigen Flur, gelten dieselben Regeln wie für das Trunkkabel, bis hin zur Brandklasse.

Konfigurieren

MPO-Stecker
Faser
MPO-Ende
Stirnfläche
Polarität
von 0,5 bis 300 m
von 0,3 bis 1 m
Mantel und Brandklasse

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