Glasfaser
MPO-Trunkkabel
MPO-Trunkkabel verbinden mehrfaserig Patchpanels, Kassetten und Transceiver. Sie konfigurieren Stecker, Faser, Polarität, Pins und Stirnfläche so, wie Ihre Anschlüsse es verlangen.
Ein Trunkkabel führt 8 bis 24 Fasern zwischen zwei MPO-Steckern. Transceiver und die meisten Kassetten haben Anschlüsse mit Pins, deshalb sind die meisten Trunkkabel an beiden Enden ohne Pins ausgeführt. Der Polaritätstyp muss zur Methode passen, die über die ganze Strecke gilt. Die Länge wird mit Plustoleranz gefertigt und ist nie kürzer als bestellt.
Die Normenreihe DIN EN 50600 für Rechenzentren, deren Teil 1 in der Ausgabe DIN EN 50600-1:2019-08 gilt, hat CENELEC auf Anregung Deutschlands erarbeitet; sie ordnet die Verkabelung in das Gesamtkonzept des Rechenzentrums ein.
Fest verlegt ist ein Trunkkabel ein Bauprodukt nach DIN EN 50575:2017-02. Es wird deshalb mit Euroklasse, Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung angeboten. Führt die Trasse durch einen notwendigen Flur, entscheidet die MLAR, ob das Kabel dort offen verlaufen darf und welche Klasse es dann braucht.
Wählen Sie unten jedes Merkmal. Eine Kombination, die nicht passen kann, lehnt der Konfigurator mit Begründung ab. Eine Kombination, die nur mit bestimmten Geräten funktioniert, nimmt er mit einem Hinweis an, den Sie prüfen können.
Konfigurieren
Polarität des Trunkkabels
| Typ | Stecker an den Enden | Faserführung |
|---|---|---|
| Typ A | Schlüssel oben auf Schlüssel unten | Gerade: Faser 1 endet auf Position 1 |
| Typ B | Schlüssel oben auf Schlüssel oben | Gedreht: Faser 1 endet auf Position 12 |
| Typ C | Schlüssel oben auf Schlüssel unten | Paarweise getauscht: Faser 1 endet auf Position 2 |
Welcher Typ passt, folgt aus der Methode, die über die ganze Strecke gilt, mit Kassetten und Patchkabeln an beiden Enden. Gemischte Methoden verbinden Sendefaser mit Sendefaser.
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